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Thema: Gehacked vom Exploid

  1. #1
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    Ausrufezeichen Gehacked vom Exploid

    Hallo,

    meine Seite wurde mehrmals schon von einem Exploid gehackt, was ich mit der Hand entfernt habe (in etwa 2000 Dateien verschlüsselte javascript includes).
    Jetzt ist es aber soweit, dass google meine Seite gesperrt hat..

    Kann mir jemand helfen? Wie gehe ich einen solchen Hack an?
    Momentan versuche ich den von Hand zu löschen. Dann habe ich kurze Zeit später wieder eine gifimg.php Datei auf meinem Server und diese schreibt anscheinend in alle html Dateien was rein. Betroffen sind größtenteils alle index.html dateien die leer sind und ein paar js Dateien.

  2. #2
    Gute Seele des Boards Avatar von keraM
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    Joomla-FAQ http://www.joomlaportal.de/erste-sch...a-1-5-faq.html Kapitel 2.6

    Sei froh, daß noch keine Post vom Anwalt da ist.
    Gruß keraM
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  3. #3
    Verbringt hier viel Zeit
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    Jetzt muss ich mal blöd nachfragen - wenn die Joomla- und Komponenten-Versionen aktuell sind - kann man dann von einem "Exploid" gehackt bzw. ein solcher eingeschleust werden?

    Danke
    leider wissen einige Andere immer noch mehr als ich.....
    Danke für den Klick auf "Danke"!

  4. #4
    Gute Seele des Boards Avatar von keraM
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    Mglw. ist der heimische PC mit einem Keylogger/Trojaner verseucht, der die FTP-Zugangsdaten ausspioniert?
    Gruß keraM
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  5. #5
    Moderator Avatar von flotte
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    ... und das kommt recht häufig vor.

  6. #6
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    Hallo chb89

    Google hat dir sicher eine Mitteilung vorab zugesandt! Diese erfolgt an ca. 5 verschiedene Adressen wie webmaster @ deineDomain .de usw. in der Hoffnung, dass der Verantwortliche reagiert und die darin enthalten Infos überprüft. Anhand der Meldung von Google wirst Du sicher fündig, in welcher Ecke das Leck ist. Die Rechteverwaltung Ordner/Dateien überprüfen, erlaubst Du über ein Formular das Hochladen von Dateien?
    Nach der Behebung des Lecks kann man eine entsprechende Meldung an Google machen und die Sperre wird aufgehoben.
    Ist es Google und nicht dein Hoster, der sperrt?

    Ohne detaillierte Infos macht es keinen Sinn irgendwas zu vermuten von wegen Keylogger usw. - ein grosses Scheunentor sind auch Formulare, welche nicht richtig konfiguriert sind oder noch in alter Version vorhanden (ckform z.B. unbedingt aktualisieren!).
    Auch alte Module, Plugins, Templates, welche zu Testzwecken installiert und vergessen wurden: weg damit!

    Nur säubern bringt nichts - da werden innert Kürze wieder die gleichen Probleme auftreten.

    Wenn alles OK - nur dann! - einen Firewall installieren ... und Ruhe ist!

    Gruss conjom
    Geändert von conjom (13.08.2010 um 00:03 Uhr)

  7. #7
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    Hi,

    google hat die Seite gesperrt ich habe aber leider keine Mail bekommen:(
    Mein Notebook ist gerade neu und Kaspersky ist drauf. Daher ist es für mich garnicht erklärlich.

    Aber für alle, was mein Hoster geschrieben hat:
    vielen Dank für Ihre E-Mail, gerne helfe ich Ihnen weiter.

    Häufig ist grundlegender Mechanismus eines Hackingangriffs auf einen Server die Nutzung einer sogenannten PHP-Shell. Eine PHP-Shell ermöglicht den Zugriff auf den Server, um zum Beispiel Daten auf den Server zu laden oder andere Administrationsarbeiten vorzunehmen.
    Ursprünglich wurden PHP Shells entwickelt, um Administrationsarbeiten auf dem Server zu vereinfachen. Die PHP-Shell ist vergleichbar mit einem SSH-Zugang, mit dem man sich auf den Server verbinden kann, oder der Windows Eingabeaufforderung, mit der es auch möglich ist, Daten zu verwalten. Leider werden diese PHP-Shells oft von Hackern genutzt, um sich Zugriff auf dem Server zu verschaffen und Daten zu manipulieren, oder die Ordnerhierarchie zu verändern. PHP-Shells können beispielsweise aufgerufen werden, wenn einem unsicheren Skript auf dem Server eine URL als Parameter übergeben wird, die das unsichere Skript dann lädt und innerhalb des eigenen Codes ausführt, da somit das Nachladen von Quellcode auf externen Servern möglich ist. Ein solcher Aufruf könnte beispielsweise so aussehen:

    http://www.ihre-domain.tld/index.php...tld/skript.txt

    Wir stellen Ihnen jedoch auch Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihre Skripte abzusichern. Um den Zugriff auf den Webspace und den Missbrauch Ihrer Skripte um einen hohen Faktor zu erschweren empfehlen wir Ihnen, die Variablen "register_globals" und "allow_url_fopen" in Ihren PHP-Einstellungen auf "off" zu setzen. Sie können dies über den php.ini-Editor in ihrem dF-Kundenmenü ändern.

    Ein nützliches Werkzeug zur Analyse von Angriffen sind die in Ihrem Verzeichnis ./logs/ liegenden Logfiles des Webservers. Hier soll am Beispiel eines sehr einfachen Seitenaufrufes erläutert werden, welche Informationen diese Dateien enthalten. Nachfolgend sind zwei Logfile-Einträge aufgeführt, die erscheinen, wenn folgender beispielhafter Seitenaufruf gemacht wird: http://ihre.domain.tld/test.html

    Die Datei test.html sieht folgendermaßen aus:

    <html>
    <img src="./test.gif">
    </html>

    ihre-domain.tld 127.0.0.1 - - [26/Aug/2008:10:07:24 +0200] "GET /test.html HTTP/1.1" 200 40 "-" "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.0.1) Gecko/2008070208 Firefox/3.0.1"

    ihre-domain.tld 127.0.0.1 - - [26/Aug/2008:10:07:24 +0200] "GET /test.gif HTTP/1.1" 404 1502 "http://ihre-domain.tld/test.html"
    "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.0.1)
    Gecko/2008070208 Firefox/3.0.1"

    Das erste Feld "ihre-domain.tld" beinhaltet die aufgerufene Domain. Im darauffolgenden Feld steht die IP-Adresse des Rechners, das diesen HTTP-Request ("Anfrage") an den Server gestellt hat, in diesem Fall ist dies 127.0.0.1.

    Darauf folgt ein Zeitstempel des Aufrufes mit Angabe der Abweichung von der Koordinierten Weltzeit (UTC). In diesem Fall wurde der Aufruf am 26.
    August 2008 um 10:07:24 mitteleuropäischer Sommerzeit ausgeführt. Die hier angegebene Zeit ist immer die Zeit, die auf dem Server eingestellt ist.

    Anschließend folgt das wichtigste Feld, dieses enthält nämlich die eigentliche Anfrage an den Webserver. In der ersten Zeile wurde die Datei "test.html" aufgerufen, in der Zweiten die eingebundene Bilddatei "test.gif".

    Das darauffolgende Feld enthält den HTTP-Status-Code der Anfrage. Der Wert "200" in der ersten Zeile sagt aus, dass der Server die Anfrage fehlerfrei bearbeiten konnte und die Datei test.html an den anfragenden Rechner übermittelt. Die "404" in der zweiten Zeile besagt, dass die Datei "test.gif" nicht auf dem Server gefunden und die Anfrage daher mit einem Fehler abgewiesen wurde. Eine Übersicht über weitere HTTP-Status-Codes finden Sie unter http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html.

    Das folgende Feld enthält die Menge der an den Client übermittelten Daten in Bytes.

    Das vorletzte Feld beinhaltet den Referer, das heißt die Seite von der aus der Request initiiert wurde. Da der zweite Request aufgrund der Einbindung der Datei "test.gif" in die "test.html" getätigt wurde, enthält der zweite Eintrag "http://ihre-domain.tld/test.html". Das letzte Feld schließlich enthält den User Agent. Dies ist das Programm, mit welchem der Aufruf getätigt wurde und zusätzlich weitere Informationen zu dem aufrufenden System. In diesem Fall handelt es sich um den Firefox in der Version 3.0.1 auf einem Computer mit Windows XP SP2.

    Zur Auswertung eines Hacking-Angriffes können Sie zunächst die Logdatei nach verdächtigen Requests durchsuchen. Häufig enthalten solche Requests den Aufruf einer PHP-Datei mit einer URL als zusätzlichen Parameter, z.B. "/index.php?url=http://andere.tld/skript.txt".

    Nicht selten sind verdächtige Requests auch daran zu erkennen, dass das User-Agent-Feld "libwww" enthält. Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Anfrage auch mit dem Status 200 ausgeführt wurde. Häufig werden von Hackern derartige Requests "auf gut Glück" auf viele Seiten ausgeführt, um evtl. ein paar wenige zu finden, die Skripte mit Sicherheitslücken enthalten. Besonders wenn Anfragen mit dem Status 404 beendet wurden, handelt es sich nicht um einen erfolgreichen Hacking-Angriff.

    Zusätzlich werden häufig auch POST-Requests für Hackingangriffe benutzt.
    Hierbei werden Daten von dem Client an den Server übermittelt (z.B. in
    Formularen) und somit evtl. schadhafte Informationen vom Server verarbeitet. Da hier jedoch die übermittelten Daten nicht in der Logdatei erscheinen, ist nicht direkt nachprüfbar, ob ein Request verdächtig ist. Hier lassen sich jedoch auch Hinweise darauf finden, welche Skripte POST-Daten verarbeiten, die dann gezielt überprüft werden können.

    Anhand dieser Informationen lässt sich ggf. herausfinden, welches Ihrer Skripte verdächtige Aufrufe zulässt und evtl. auf Sicherheitslücken geprüft werden sollte.

    Bitte zögern Sie nicht, sich bei Rückfragen oder Problemen jederzeit gerne erneut an uns zu wenden. Denn wir sind immer für Sie da.

    Mit freundlichen Grüßen

  8. #8
    Gute Seele des Boards Avatar von keraM
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    Zitat Zitat von chb89 Beitrag anzeigen
    Google hat die Seite gesperrt ich habe aber leider keine Mail bekommen
    Das Google Mails verschickt, wäre mir neu, bin aber auch gern bereit dazu zu lernen.

    Mein Notebook ist gerade neu und Kaspersky ist drauf. Daher ist es für mich garnicht erklärlich.
    Hast Du Dich mal von einem anderen Rechner eingeloggt oder per FTP verbunden?

    Oder es ist so, wie Dein Hoster schreibt. Beim ersten Hack wurde eine Hintertür eingebaut (Shellscript), über die die Hacker vollständigen Zugriff auf die Site haben. Da helfen auch keine Updates mehr.
    Einzige Hilfe, tu was der Hoster empfiehlt: analysiere die Logfiles.
    Wenn Du das nicht selbst kannst, dann beauftrage einen Profi damit www.joomlajobs.de

    Die Sache solltest Du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sowas kann ganz schnell richtig teuer und unangenehm werden.
    Gruß keraM
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  9. #9
    Kommt häufiger vorbei Avatar von BennoG
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    Hallo,

    Zitat Zitat von chb89 Beitrag anzeigen
    Mein Notebook ist gerade neu und Kaspersky ist drauf. Daher ist es für mich garnicht erklärlich.
    Gerade das könnte dummerweise die Erklärung sein. :-((

    Leider wird immer wieder neue Hardware (auch Platten und USB-Sticks) mit Malware aller Art ausgeliefert.
    'n Gruß
    Benno

  10. #10
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    Problem gefunden und behoben!

    Es gab eine alte selbstgeschriebene HP, die war in einem Unterverzeichnis..

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