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Thema: BigApe/babackup als spamschleuder missbraucht

  1. #31
    Wohnt hier Avatar von DietmarH
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    Zitat Zitat von dauhunter Beitrag anzeigen
    Erstens illegal
    Na und? Was ist an einem Hackversuch legal? Und welches Recht hilft dem Betroffenen dagegen?
    zweitens triffst Du damit auch nur wieder Opfer (planlose Leute mit Rootservern ohne Kontrolle)
    Die tun mir auf eine Art zwar leid, aber wer die Mordwaffe rumliegen läßt, mit der jemand anders jemanden umbringt, trägt auch Verantwortung. Unschuldig ist was anderes.
    und nicht die Verursacher.
    Doch, genau den würde man treffen, wenn jeweils so ein Server in dem Moment für einige Minuten lahmgelegt wird, in dem so ein Angriff gestartet wird. Wenn seine Angriffe mehrmals hintereinander ganz einfach wegen sofortiger Serverüberlastung nicht stattfinden, verliert er schneller den Spaß als bei 0,1 Promille Erfolgsquote.

    Der angreifende Server soll nicht dauerhaft lahmgelegt werden, sondern nur jeweils nach einem Angriff. Zum einen ist das eine hervorragende Motivation für einen nachlässigen Serverbetreiber, zum andern ein wirksamer Schutz gegen solche Angriffe.

    Jede einzelne der Anfragen in dem Logfile da oben stellt einen Versuch der Computersabotage dar. Was glaubst du, würde passieren, wenn jeder dieser Versuche zur Anzeige gebracht würde? Nichts? Richtig. Und was macht man dann? Schultern zucken?

    Außerdem bezweifle ich, daß der größte Teil dieser Dinger über gehijackte Server läuft. Mit den meisten DDOS-Aktionen würde man genau den richtigen treffen. Die Hacker fühlen sich bisher sicher, eben weil bisher in keinem Land der Erde eine Staatsanwaltschaft einen Finger wegen solcher Serveranfragen krumm macht, und agieren von ihren eigenen Rechnern aus.

    Und: Wenn solche Aktionen nicht verfolgt werden, was soll dann daran illegal sein, wenn meine einzelne Joomla-Installation ein paar Anfragen an einen Server richtet?

  2. #32
    chw
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    Naja, von so rechtlichen sachen mal ganz abgesehen...

    Das wäre ja ein nicht ganz unerheblicher traffic der da fließen müsste, was wiederum rechnerkapazität bedeudet, ergo kostet das wiederum ne Menge. Zudem lässt sich so ein angriff ja auch abschirmen, die folge wäre wohl eine Art wettrüsten, was ja bisweilen zu aberwitzigen Ergebnissen führen kann.

    Zu der rechtlichen vorgehensweise...
    Ich würde jetzt gerne Behaupten das es für Staatsanwälte/Politiker was sinnvolleres gibt als ScriptKiddies zu verfolgen, doch leider beschränken sich die aktivitäten im Bereich Internet darauf böse FileSharer zu jagen und den Lakeien für die "Geistigen Urherber der Nation" (Plattenbosse) zu spielen. Es ist schon irgendwie Skuril (und beängstigend) das jemand der ein Urheberrecht verletzt sieht zukünftig einen "Auskunftsanspruch" bei den Providern hat (exclusiv neben Polizei und Geheimdiensten!) um so die IP gegen in eine reale Adresse zu wandeln, der angegriffene (evtl. gehackte) serveradmin der dadurch einen realen Schaden hat aber nicht.

  3. #33
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    Zitat Zitat von chw Beitrag anzeigen
    Naja, von so rechtlichen sachen mal ganz abgesehen...
    Die kann man anscheinend tatsächlich außen vor lassen. Solange ein Website-Betreiber keine Lobby wie die Musikindustrie hat, interessiert das Problem keine Sau.
    Das wäre ja ein nicht ganz unerheblicher traffic der da fließen müsste, was wiederum rechnerkapazität bedeudet, ergo kostet das wiederum ne Menge.
    So extrem wäre das dank der großen Zahl der Installationen gar nicht. Mit vierstelligen Zahlen müßte der einzelne wirklich einen riesigen Traffic erzeugen. Bei einer sechstelligen Zahl sollte der Traffic, der durch die Hackversuche selbst ausgelöst wird, locker ausreichen.
    Zudem lässt sich so ein angriff ja auch abschirmen,
    ... und gleichzeitig der Angriff auf einen (oder mehrere) dieser Rechner fortführen? Ich denke nicht. Und damit wäre das gewünschte Ergebnis erreicht: Der Hackangriff geht ins Leere.
    Zu der rechtlichen vorgehensweise...
    Ich würde jetzt gerne Behaupten das es für Staatsanwälte/Politiker was sinnvolleres gibt als ScriptKiddies zu verfolgen, doch leider beschränken sich die aktivitäten im Bereich Internet darauf böse FileSharer zu jagen und den Lakeien für die "Geistigen Urherber der Nation" (Plattenbosse) zu spielen. Es ist schon irgendwie Skuril (und beängstigend) das jemand der ein Urheberrecht verletzt sieht zukünftig einen "Auskunftsanspruch" bei den Providern hat (exclusiv neben Polizei und Geheimdiensten!) um so die IP gegen in eine reale Adresse zu wandeln, der angegriffene (evtl. gehackte) serveradmin der dadurch einen realen Schaden hat aber nicht.
    Ich könnte mir gut vorstellen, daß unsere Rechtssprechung dabei eine Gleichbehandlung erzwingen würde... wenn sich eine so große Lobby findet, daß die Klage bis nach ganz oben durchgekämpft wird. Im Moment heult jeder in seinem Kämmerlein still vor sich hin oder lamentiert in Foren wie diesem. Hat überhaupt schon mal jemand hier Anzeige wegen versuchter oder erfolgreicher Computersabotage erstattet?

  4. #34
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    Standard Patch installiert

    Heute habe ich von bigAPE Development den dort beschriebenen Patch installiert.
    http://forum.joomla.org/index.php/topic,87736.0.html (reply #3)
    mit "Jsecure _VALID_MOS check" erhalte ich jetzt keine Warnung mehr.

    Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht ?

    Es grüßt der Newbie
    Paul

  5. #35
    War schon öfter hier Avatar von Spider
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    Zitat Zitat von DietmarH Beitrag anzeigen
    So extrem wäre das dank der großen Zahl der Installationen gar nicht. Mit vierstelligen Zahlen müßte der einzelne wirklich einen riesigen Traffic erzeugen. Bei einer sechstelligen Zahl sollte der Traffic, der durch die Hackversuche selbst ausgelöst wird, locker ausreichen.
    Nur mal angenommen sowas würde umgesetzt werden, was käme denn da für ein Traffic für jede Joomla-Installation auf?

    Und wie sehe das aus wenn weltweit jede Stunde 1 Joomlainstallation angegriffen wird und die restlichen eilen zu Hilfe.
    Und könnte man ein solches System nicht auch ganz gezielt ausnutzen um andere die Drecksarbeit machen zu lassen?
    Einen Referer zu fälschen ist ja eigentlich keine all zu schwere Aufgabe...

  6. #36
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    Zitat Zitat von Spider Beitrag anzeigen
    Einen Referer zu fälschen ist ja eigentlich keine all zu schwere Aufgabe...
    Da haste auch wieder wahr. Und das ist IMHO der einzige realistische Grund dagegen.

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