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Thema: Leider verliere ich mehr die Liebe zu Joomla

  1. #1
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    Frage Leider verliere ich mehr die Liebe zu Joomla

    Hallo Community,

    leider verliert Joomla immer mehr an Bedeutung, nein die Aussage war falsch, Allgemein die CMS Welt
    leidet am FacebookSyndrom Übermacht. Seit ca 6-7 Jahren oder bzw Smartphone Revolution wurde Facebook
    immer beliebter. Meine Website verlor zu 90% an Beliebtheit, heute werden von vielen Facebook benutzt ob
    alt oder Jung viele sind Laien. Viele wenn "Internet" sagen, meinen Sie in Wirklichkeit Facebook.
    Traurig aber Wahr. Nicht nur meine Website sondern auch meine bekannten haben CMS aufgegeben.
    Sie treten nur noch in Facebook auf, haben keine WWW.

    Leider sind die schönen Zeiten vorbei mit,
    - unverwechselbare Webdesign und unvergleichbar-verwechselbar
    - Eigene Fotos online stellen war Kunst, heute Schande (in Facebook)
    - www website war Luxus
    - email war Luxus
    - Inhalte online stellen war eine Besonderheit

    Heute sind nicht einmal die CMS Templates was besondriges.
    Seit 18 Jahren betreibe ich WWW Website. werde aber trotzdem nicht abgeben, auch wenn ich keine Lust habe.
    (Mein Beitrag bezieht sich auf eine Private Homepage ohne kommerzielle Nutzung.)

    Geht es Euch auch so?

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  3. #2
    CMP
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    Hallo, also ich sehe das ganz im Gegenteil. Mit einer eigenen Seite bist du doch viel besser dran. Wen interessiert schon noch Facebook. Neben den ganzen Katzen- Hunde- Pferde Bilder Videos ist doch sonst nur noch Schrunz in diesem Portal. Ich werde bei Facebook gar nichts mehr veröffentlich sondern nur noch auf meiner eigenen Seite. Hier kann ich mich so darstellen wie ich es möchte, die Daten bleiben mein Eigentum und ich bestimme die Regeln. Wenn bei FB dann jemand meine Seite teilen oder "liken" will, ist das nett - wenn er/sie sich daran freut... Ich halte FB für die Müllhalde des Internets...

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  5. #3
    Gute Seele des Boards Avatar von time4mambo
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    Bei Facebook sind die MItgkliederzahlen seit Jahren rückläufig. Insbeondere gehen immer mehr die kaufinteressanten jungen Menschen weg. Die Alten bleiben wohl noch oder kommen sogar vermehrt zu FB. Aber nicht die, die FB eigentlich haben möchte.

    So gesehen stimmt deine Einschätzung nicht so ganz.
    So geht es aber vielen Communitys. Einerlei ob es die Großen sind, wie Google+, FB oder was weiß ich, was es da noch alles gibt.
    Auch viele kleine Communitys verlieren immer mehr Mitglieder.

    Das ist ein Trend, der im WWW gerade stattfindet.
    Wer klug ist kann darauf reagieren, DIE Geschäftsidee daraus entwickeln und scheiße recih werden.
    Ich persönlich kann aber leider, mangels Idee, auch nicht agieren...

    Aber wäre es nicht viel schlimmer, wenn das Internet noch so, wie um die Jahrtausendwende funktionieren würde?


    Axel
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  6. #4
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    Nun, ich sehe es eigentlich andersherum.
    Ok, betreibe eigentlich nur meine private Seite mit Joomla (seit 1.5.8) und seit zwei Jahren die Seite eines befreundeten Angelvereins (OT: Webmaster Hecht hat schon zu Schmunzlern geführt).
    Reichweite, Umsatzgenerierung, ...: alles keine Themen für mich.
    Ich schreibe kleine Beiträge in meine Seite und teile die Links in FB und G+. Anderen Netzwerke werde ich (bis auf Weiteres) nicht beitreten.
    Und nicht zu viel Zeit beim Daddeln in den sozialen Netzwerken zu verplempern ist schwierig, aber eine Form von Selbstdisziplinierung ...
    Fühle mich nach wie vor mit und bei Joomla gut aufgehoben.
    JustMy2Cents

    Gruß vom Jörg
    (Lehrer ist kein Beruf sondern eine Diagnose )

  7. #5
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    Also ich könnte mir eine Webseite ohne Joomla nicht vorstellen. Ich habe alle Entwicklungen durch, beginnend mit Mambo :-)

    Meine Meinung: Man muss Joomla in Verbindung mit Facebook bringen, in den "Socialen Netzwerken" aktiv sein - ein Teil des Ganzen werden. Dann wirkt sich das auch auf die eigene Webseite aus. Natürlich muss man auch etwas dafür tun, denn von Nichts kommt auch Nichts. Der erste Weg den ich gegangen bin, war das responsive Webdesign. Nur wer übergangslos von Facebook <---> Webseite erreichbar ist kann auch mitreden. Ein Nachteil bring das Ganze jedoch mit sich, man muss immer dran bleiben und alles aktuell halten. Wer nicht täglich etwas zu berichten hat, verliert den Anschluss und ist raus. Ich muss allerdings zugeben, das ein gewisser Bekanntheitsgrad, oder Beziehungen notwendig sind. Wer "heute" aus dem Nichts etwas aufzubauen will, wird es sehr schwer haben. Ich kenne einige Kollegen die auch alles hingeschmissen haben und heute bei Facebook vor sich hindümplen. Auch social Media ist kein Allheilmittel
    Repetition konsekutiver Transporte zu einer artifiziell konstruierten subterranen Nasszelle impliziert das Potenzial zur Destabilisierung der physischen Struktur des utilisierten irdenen Gefäßes.

  8. #6
    Moderator Avatar von flotte
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    Ich persönlich habe auch eine Firmen-Facebook Seite, weil es schon fast ein Zwang ist eine zu haben, aber lohnen tut es sich nicht wirklich. Dazu müsste ich wohl täglich irgendwas posten. Dazu habe ich gar keine Zeit.

    Im Grunde genommen finde ich Facebook abgrundtief verabscheuungswürdig - nicht für alles aber z.B. wenn versucht wird darüber Support zu betreiben. Foren wie dieses hier oder andere Foren lassen sich mit Facebook nicht mal ansatzweise realisieren bzw. ersetzten. Bei FB sind alle Inhalte flüchtig. Heute geschrieben, morgen im Datenwust verschwunden. Kategorisieren und Suchen fast unmöglich. Deswegen halte ich auch rein gar nichts von der Joomla-Facebook-Gruppe. Als das losging, hat man richtig gemerkt das die Aktivitäten in den Joomla-Foren zurückging.
    Allerdings wird dort kein Wissen gespeichert und durchsuchbar gemacht und stetig erweitert. Es ist letztlich nur ein kurzes flüchtiges Frage-Antwort Geplänkel. Also das zu Facebook...

    Mein Kritik an Joomla sind die immer komplexer werdenden Funktionen und Templates. Das war früher alles viel einfacher und leichter zu erlernen - vor allen Dingen für Laien.
    Mit den responsive-Designs wurde es auch nicht einfach, sondern eher immer gleicher. Die Seiten sind alle ähnlich, kaum noch echte relevante Unterschiede. Kreativität Fehlanzeige. Ist ja auch logisch, wer schafft es schon aus eigener Kraft responsive-Designs zu erstellen (Profis ausgenommen)? Also nimmt man sich die Baukastensysteme ala Bootstrap und schon sieht alles ähnlich aus.

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  10. #7
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    Was facebook betrifft da braucht man wohl nichts sagen - Seniorennetzwerk

    Wo ich nicht zustimme ist bei den Templates. Das hat ja nichts mit Joomla zu tun sondern damit, dass Mobile First gilt.

    Alles muss am Handy lesbar und bedienbar sein. Wer geht schon noch an einen PC?
    Die Jungen nicht mehr, die schauen aufs Handy. Und wollen Bilder sehen, nicht Texte lesen.
    Also sehen alle Seiten gleich aus, egal mit welchem CMS sie erstellt sind.

    Mit Bootstrap kann man sehr individuelle Seiten erstellen, genau so wie mit pure html und css - aber das erfordert Fachwissen.
    Also nehmen eben alle das, was Bootstrap als Standard hat, ohne noch selbst was zu gestalten.
    Und ich erbrech mich inzwischen bei jedem der "von hinten an eine Glastafel-Tatscher-Fotos".

    Früher war eben alles besser Die Hieroglyphen, die hatten doch was?
    Geändert von firstlady (29.03.2018 um 23:10 Uhr)

  11. #8
    Gute Seele des Boards Avatar von time4mambo
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    Was mir grad so einfällt zu dem Template-Thema:

    Vor einigen wenigen Jahren habe ich mal einen Kollegen gesucht, der mir die Gestaltung eines Templates, das ich als Photoshop-Vorlage bekam, abnahm, da ich grad keine Zeit dafür hatte.
    Ich habe keinen gefunden, weil mir alle sagten, HTML und CSS, so richtig komplett selber machen, können sie alle nicht mehr. Also die Grundlagen. Nur ein wenig anpassen. Da mal eine Farbe, Schriftgröße - so Kleinkram eben.

    Und so sehen die allermeisten Templates dann auch aus.



    Axel
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  12. #9
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    Servus!

    Ich sehe das Problem mit facebook eigentlich auch nicht. Eine facebook-Seite wird schon besser geklickt, aber der Effekt ist trotzdem gleich Null, wenn man nicht ständig etwas Neues postet.
    Um die facebookseite eines Unternehmens (und auch private Seiten) anzusehen muss man angemeldet sein, sonst ploppt ja dieser penetrante „Meld dich an“-Hinweis auf und verdeckt interessante Infos. Schon allein deshalb kann eine facebookseite niemals eine echte Website ersetzen.
    Hinzu kommt das aufgedrückte Layout, das meiner Meinung nach nicht zur gewünschten Identifizierung mit dem Thema oder dem Unternehmen beiträgt, sondern zum Teil auch immer „facebook“ mitschwingen lässt.

    Meine facebookseiten habe ich letzte Woche deaktiviert, zum einen weil mir das posten irgendwie nicht liegt, zum anderen habe ich mit der Datenschutzgeschichte ab Mai und all den anderen beachtenswerten Rechtsvorschriften auch die Lust verloren mich um zig Seiten zu Sorgen. Hinzu kam nun noch der Datenskandal, der mich an die Verantwortung gegenüber meinen Besuchern/Kunden erinnert hat. Daher flog das jetzt raus. Private Seite lasse ich aber um in Kontakt zu bleiben.

    Ich habe auch die Feststellung gemacht, dass eine normale Website (egal welches System) einfach schlechter gefunden wird oder nicht bevorzugt angeklickt wird. Vielleicht bin ich etwas paranoid, aber der Internetnutzer an sich (keine Individualbetrachtung!) scheint nur noch in Google, facebook (und die anderen Plattformen) und amazon denken zu können.
    Das ist gerade bei den privaten Seiten schade. Ich höre ja inzwischen oft, dass es die kleinen privaten Seiten nicht mehr gibt. Aber die Leute investieren einfach auch äußerst wenig Energie in die Suche. Suchergebnisse von Tante G & Co. entsprechen zumindest bei mir auch nicht mehr wirklich dem, was man sucht, sondern dem was eben gut gepusht wurde (Beautyblogs und andere privat anmutende Werbeseiten, die mir sonstwo vorbeigehen).
    Inzwischen klappere ich bis Seite 20 der Suchergebnisse ab, nur um wirklich zu der Information zu gelangen, die ich auch suche und mir nicht den gehaltlosen Ausguss eines SEOlers oder Kommerzclowns anzutun. Wenn alle Stricke reißen kaufe ich mir sogar Bücher :-D

    Zum Template-Thema:
    Gerade als Webdesigner kann ich es auch nicht mehr sehen, dass die Seiten alle gleich aussehen. Versuche ich aber selbst mal etwas Neues, scheitere ich schnell am aktuellen Geschmack der Kunden.
    Die wollen leider meistens 1:1 das, was der Konkurrent auch hat (egal ob das auch Sinn ergibt). Also baut man nach, variiert im Detail das dem Kunden eh nicht auffällt aber wenigstens etwas Genugtuung bringt und überlegt sich insgesamt, ob die Mitgliedschaft in der KSK eigentlich noch begründet ist.
    Klar, man kann auch diskutieren und versuchen die Sache zu erklären, aber das sehen die Kunden oft als Kritik und husch sind sie weg.
    Ein weiterer Grund zum Scheitern neuer Layouts ist die Nutzbarkeit, hier stößt man leider auch recht schnell an die Grenzen des (aus Nutzersicht) Machbaren. Wenn da kein horizontales Menü oben ist, verzweifeln viele schon.
    Man ist also gezwungen immer im selben Schema zu bauen, weil der Grat zwischen Design und Usability sehr schmal ist und irgendwie immer schmaler wird.

    Wenn man sich nun ganz neue Formen einfallen lässt, glauben die Kunden auch irgendwie man wäre zu blöd für eine „ordentliche Website“. Ich bastle also zwei Entwürfe und die Leute nehmen immer den Einheitsbrei. Bestenfalls mit den Glastatscher-Fotos (:-D).
    Angesichts von html5 und CSS sind die Layout-Möglichkeiten im Vergleich zu damals riesig, aber wirklich kreativ nutzen lässt sich in der Praxis leider wenig.

    Ansonsten: Wo ich kann, baue ich meinen Kunden nur noch Seiten aus reinem html und CSS. Bei Unternehmensseiten wird der Inhalt sowieso nie gepflegt. Die haben weder Zeit noch Muse sich immer wieder ins Administrieren reinzufinden (obwohl ich es bei Joomla! dank Frontendediting ja eigentlich idiotensicher finde).
    Also biete ich html und css an, spare mir den ganzen Update-Aufwand und die ewigen Sicherheitsbedenken.
    Grafisch umsetzen lässt sich hier alles genauso gut und sogar besser. Kontaktformulare und anderer dynamischer Kram verliert glücklicherweise wieder mehr an Bedeutung und ich muss auch nicht auf tausend unnötige und aufgebähte Bibliotheken zurückgreifen oder bin an frameworks gebunden, die meinem Verständnis guter Proportionen zu oft entgegenstehen. Auf neuen SEO-Technik-Schnickschnack kann ich auch etwas besser reagieren.

    Gruß

  13. #10
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    Wenn du wirklich im Glauben bist, FB wäre das Mass aller Dinge, hast du echt keine Ahnung. FB handelt rassistisch gegenüber Deutsche, jeder postet da seinen Durchfall, da gehen guten Infos vollkommen unter und nach 30 Minuten sind sie irgendwo im Datenmüll verschwunden.
    Ich habe keinen FB-Account, weil ich mehr Wert auf Datenschutz lege, statt auf Grenzenloses ausspionieren (welches ja von unserer eigenen "Regierung" gefördert wird),- hast du noch Whatsapp, spionieren sie auch dein komplettes Handy inkl. Kontakte, Bilder usw. aus.

    Dann habe ich doch lieber eine Webseite, die weniger besucht wird, dafür eine geballte Ladung an Informationen enthält. FB befindet sich auf dem "sterbenden Ast"

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