Dump
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Speicherauszug oder Dump (engl.: [ˈdʌmp]) bezeichnet in der Datenverarbeitung eine Kopie oder Auszug eines Speicherinhaltes.
Der Speicherauszug kann auf dem Monitor, Drucker oder als Datei ausgegeben werden und hat die Formate Binär, Oktal oder Hexadezimal. Ein Dump wird meist zur Fehlerdiagnose (Crash Dump) oder zur Analyse der Leistung herangezogen.
Handelt es sich um den Inhalt der Register eines Prozessors, spricht man von Registerdump, handelt es sich um den Inhalt des Hauptspeichers, von Speicherdump. Analog werden auch Auszüge aus einer Datenbank als Datenbankdump bezeichnet.
Unter Linux/Unix wird nach einem Absturz der coredump erstellt, hierbei wird der Speicher des abgestürzten Prozesses in eine Datei geschrieben und kann später mit einem Debugger analysiert werden. Der Name coredump leitet sich vom Kernspeicher (englisch core memory) ab, der Urform der Hauptspeicher in Rechnersystemen. Diese Speicherabzüge des Register- und Hauptspeicherabbilds eines Prozesses werden auch Post-Mortem-Dumps genannt, von lateinisch post mortem (deutsch „nach dem Tode“).
Des Weiteren gibt es unter Linux/Unix ein Programm namens dump, mit dem man Dateisysteme mit hohem Datendurchsatz sichern kann. Unter Windows erzeugt Dr. Watson nach einem Absturz einen Dump.
Alternativ erstellen auch Datenbanken einen Dump von Tabellen, die möglicherweise viele Datensätze beinhalten. So ist es möglich, existierende Tabellen samt Inhalt von einer Datenbank auf eine andere zu übersiedeln, ohne alle Datensätze erneut eingeben zu müssen.......
Lesezeichen