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Thema: Kommentar zu Virtuelmart

  1. #1
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    Standard Kommentar zu Virtuelmart

    Hallo,
    in naher Zukunft wollte ich mal die Komponente Virtualmart fuer kleinere Online-Shops einsetzen und habe mal nach Kommentare gesucht. Dabei ist mir dieses ueber den "Weg gelaufen", in wie weit stimmt dies und was sagen die erfahrenen Nutzer dieser Komponente dazu?
    "..Das Problem an Virtuemart ist, dass er in der vorliegenden Form aufgrund fehlender Umsetzung von rechtlichen Vorgaben innerhalb der EU nicht für B2C-Shops eingesetzt werden kann. Die Administration könnte auch etwas übersichtlicher sein. Leider haben die Autoren einige Anleihen bei OSC gemacht, der ja im Adminbereich auch nicht gerade anwenderfreundlich ist.

    Wir würden VM gerne an die EU-Richtlinien anpassen, aber leider habe ich mittelfristig keine personellen Resourcen dafür frei. Deshalb installieren wir b.a.w. VM nur für B2B-Lösungen...."

    "...Nun, ein Teil des Bestellvorganges entspricht nicht den EU- und nationalen Regeln. So werden Bestellungen weggeschickt, ohne dass der Besteller nochmal eine Gesamtansicht seiner Daten (komplette Bestellung inkl. Kundendaten usw.) zur Ansicht und Korrektur bekommt.

    Die aktive Bestätigung von AGB und Wirderrufebelehrung ist auch noch nicht korrekt.

    Insgesamt erscheint mir VM auch für ungeübte Anwender kaum geeignet. Der Installations- und Administrationsoverhead ist einfach zu groß. Ich erlebe es öfter mal, dass Händler mit wenigen Artikeln sich mit OSC oder VM herumplagen. Das was bei der Beschaffung eingespart wird, verplempern Sie dann zigfach in die Installation und Administration.

    Solche Shop sind sinnvoll, wenn man wirklich so viele Artikel hat, dass man eine Datenbank damit füttern muss und gleichzeitig selbst die Kenntnisse hat und Zeit aufbringt, damit zu arbeiten oder jemand dafür bezahlen kann. Ansonsten ist das aus meiner Sicht nur Beschäftigungtherapie für unausgelastete "Unternehmer".

    Ich habe in den letzten 10 Jahren über 30.000 Lizenzen für Shops verkauft und davon einige hundert selbst für Kunden eingerichtet. Dabei sind mir bestenfalls 2-3% aufgefallen, die sich Derartiges zulegen sollten und auch von mir bekommen haben. Der Rest war mit einfacheren Lösungen bestens bedient.

    Hinzu kommt auch noch das Risiko, durch Bugs eklatante Sichehreitslücken auf seinen Server zu bekommen. Ich erninnere nur an das Loch, das Mambo und Joomla im vergangenen Jahr hatten. Ich kenne Leute, die ihren Server planieren und neu aufsetzen durften. Bei einem betrug der Schaden mehrere tausend Euro. Sowas kommt davon, dass man nie so genau weiß, wer was am Projekt zurechtgebastelt hat. Leider arbeiten viele der Progrmmierer recht schlampig.

    Ich teste seit einigen Wochen wieder mit Joomla-VM herum und bin immer noch nicht so recht überzeugt von dem, was ich sehe. Zu vieles passt nicht zusammen, ist miserabel layoutet, umständlich oder kritisch programmiert. Als Dienstleister, der seinen Kunden gegenüber in Pflicht und Haftung steht, würde ich es mir sehr überlegen, sowas unbesehen und unverändert zu installieren.

    Bleibt also nur der Weg, die kritischen Bereiche umzuschreiben und Fehlendes einzubauen. Oder gleich eine eigene Fork zu eröffnen. In beiden Fällen hat man dann aber immer wieder diese Anpassungsarbeit, nicht nicht bei den Cores, sondern insbesondere beim COMs, MODs und vor allem den Templates. Da habe ich bisher kaum eines gesehen, das auch nur halbwegs ordentlich gecodet war. Im Gegenteil, der größte Teil davon ist mistig bis unbrauchbar.

    Rechne ich nun nach, was ich als Kaufmann ja VORHER tun sollte, komme ich mittelfristig mit fast keiner OS-Software rechnerisch dorthin, wo ich mit einer guten Kauflösung hinkomme.

    Dennoch finde ich OSS interessant, wenn man richtig damit umgeht. Dazu sind aber durchweg Fachkenntnisse nötig. Die meisten der Nutzer haben diese jedoch nicht, wissen in den allermeisten Fällen auch nicht, welches Risiko sie mit einem nicht EU-tauglichen Shop eingehen. Sie legen sich mit der Installation selbst Tretminen und Zeitbomben.

    So wird aus "Geiz ist geil!" schnell mal "Geiz ist teuer!".

    Wer nun glaubt, dass ich hiermit nur meinen eigenen Produkten das Wort reden will, irrt sich. Ich benutze auch gerne mal OSS und setze sie auch mal für den einen oder anderen Kunden ein. Aber nur dann, wenn ich weiß, was ich da installiere bzw. die Software vorher von meinen Programmierern für den Kunden überarbeitet wurde. Zudem muss der Kunde auch mit der Administration umgehen können und so einen Klotz wie OSC, VM oder anderes auch tatsächlich benötigen.


    Ach ja, hätte ich fast vergessen, die Anbindung an WaWi-Systeme. Das ist ein Problem nicht nur fast aller OS-Lösungen. Es gibt einfach zu viele Datenformate und man kann nicht alle unterstützen. Ein Ansatz wie CAO für OSC ist unbrauchbar, weil kaum gepflegt.

    Die Crux für einen Dienstleister sind aber die vielen Formate oder einfach nur die Unfähigeit fast aller populären WaWis, aus Bestelldaten gleich Aufträge zu generieren. Ich habe diesbezüglich schon mit einigen Anbietern gesprochen. Kaum Interesse an einer derartigen Implementaion, war die Standardantwort. Andere haben Schnittstellen. Das sind aber entweder Einbahnstraßen oder umgefrickeltes und damit nicht mehr standardkonformes BMECAT, EDI oder sonstwas.

    Ich suche derzeit auch einen WaWi-Anbieter, der uns was überlässt oder mit uns kooperiert. Sie können sich nicht vorstellen, wie wenig Interesse ich vorfinde. So wird mir nichts anderes übrig bleiben, als nun zum 10.000 mal das Rad von meinen Leuten erfinden zu lassen und eine WaWi zu programmieren, damit wir etwas haben, das mit unseren neuen Shops kommunizieren kann. Unsere Shops verkaufen sich recht gut, würden aber noch besser laufen, wenn ein Backoffice vorhanden wäre.

    Im OS-Bereich sehe ich da noch viel mehr Nachholbedarf. Einerseits die noch immer nicht ganz ausgereiften Shoplösungen, andererseits die oben beschriebenen Probleme.

    ..
    . "

    Quelle: OpenBC.com : https://www.openbc.com/cgi-bin/forum...521318#1521318

  2. #2
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    Idee Re: Kommentar zu VirtueMart

    Hallo,

    ich wurde auch schon auf diesen Beitrag hingewiesen, bin im openBC nicht aktiv...
    Ich finde die Äußerungen des Autors sehr interessant, weißt er doch sehr ehrlich auf bestimmte Probleme im Umgang mit OpenSourceShops wie z.B. osCommerce und VirtueMart hin.
    Sicher kann ich nicht alle angesprochenen Probleme von der Hand weisen, allerdings ist es schade, dass die dort geäußerte Kritik mich vorher nie erreicht hat.
    Zum Thema "EU-Rechtskonformität" bin ich überrascht, dass selbst osCommerce soetwas noch nicht bietet.
    Ich werde in Version 1.0.5 von VirtueMart dieses "Feature" der Widerrufs- und Rückgabebelehrung einbauen - was mich hier im nachhinein allerdings wirklich wundert ist, dass das noch nie von jemandem angesprochen wurde. Man kann nur von Glück reden, dass noch niemand abgemahnt wurde.

    Übrigens muss eine Widerrufsbelehrung nicht "aktiv" bestätigt werden. Eine deutliche Kenntlichmachung reicht hierbei aus.
    Siehe hier: http://aktuell.de.selfhtml.org/artik..****fsbelehrung/

    Zum Thema "umständliche Administration" bin ich als Entwickler leider in der Situation, dass ich die Anwendung in-und-auswendig kenne. Aber auch hier gilt: wenn etwas zu verbessern ist, dann bitte ich um Vorschläge!

    Wenn ich eines entschieden zurückweisen kann, dann ist es die mangelnde Code-Qualität. Ich lege großen Wert auf Sicherheit. VirtueMart trägt allerdings noch viel Ballast aus alten phpShop-Tagen mit sich herum. Falls bestimmte Code-Parts kritisch sind, bitte ich um einen Hinweis, wo nachgebessert werden muss.

    VirtueMart ist in vielerlei Hinsicht nicht perfekt, aber es lebt von der Community und hat enormes Potenzial.
    Ich kenne viele Shop-Betreiber, die mit VirtueMart und mambo-phpShop zufrieden sind und deren "Geiz" sich bezahlt gemacht hat.

    ciao, Sören
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  3. Erhielt Danksagungen von:


  4. #3
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    Standard

    Hallo,
    zu vielen Punkten hat Soeren ja schon was gesagt.
    Ergänzend
    - zu AGB und Widerrufsrecht ist zu sagen das so was sehr einfach hinzugefügt werden kann.
    - zu EU-Richtlinien bzw. Zertifizierung gibt es hier
    http://virtuemart.net/index.php?opti...&topic=10789.0
    eine Zusammenfassung was zu beachten ist.

    Torsten
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    Bildbearbeitung - www.adtp.de – statische W3C Seite
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  6. #4
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    danke fuer die kommentare. ich denke auch, dass die bisherigen nutzer einen grossen beitrag taetigen koennen und mehr ueber vor und nachteile den entwickler berichten wuerden.

    gibt es ein art referenzliste bzw. virtualmart shops, die man sich anschauen kann?

    meine erfahrung liegt derzeit hauptsaechlich bei xt commerce und das teil ist auch nicht ganz so ueberwaeltigend. in der xt community wird viel ueber die attribut-schnittstelle diskutiert. besonders den import von artikeln, was vielen ein kopfzerbrechen verursacht.
    ich muss auch noch ein konzept abgeben, wo mehrere haendler ein "DAU"-sicheres-Artikel-Import zu einem shop bekommen sollen. die Stammdaten, das ist noch ok, aber zusaetzliche Attribute.... laestiges Thema

  7. #5
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    Das mit dem nicht "DAU-sicheren" Artikelimport betrifft leider auch Virtuemart. Der Artikel-Import inkl. Attribute ist möglich, verlangt aber Fingerspitzengefühl.
    Dafür gibt es allerdings ein CSV-Datei-Erstellungsprogramm, mit dem man seine Daten konform vorbereiten und sicher abspeichern kann.

    CSV Generator

    Live Shop Liste

    ciao, Soeren
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  8. #6
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    Ich werde in Version 1.0.5 von VirtueMart dieses "Feature" der Widerrufs- und Rückgabebelehrung einbauen - was mich hier im nachhinein allerdings wirklich wundert ist, dass das noch nie von jemandem angesprochen wurde. Man kann nur von Glück reden, dass noch niemand abgemahnt wurde.
    Ich denke, das liegt daran, dass die Leute, die sich ernsthaft selbständig machen wollen, sich um ihre AGB und rechtliche Pflichten selber kümmern.

    Die rechtlichen Vorschriften besagen, dass der Kunde über sein Widerrufsrecht etc. an geeigneter Stelle belehrt werden muss, sie sagen nicht, dass das Kunde mit jedem Klick eine automatische Rechtsbelehrung erhalten muss.

    Es gibt Urteile über die Platzierung der Widerrufsbelehrung. Z.B. ist eine solche Belehrung auf der mich-Seite eines ebay Verkäufers nicht ausreichend, da ein Käufer auf der mich-Seite keine Rechtsbelehrung erwartet.
    Ein deutlicher Link zu den AGB hingegen wird allgemein als ausreichend anerkannt.
    http://www.123recht.net/article.asp?a=14628

    Und wenn ein Kunde mit seiner Registrierung den AGB zustimmen muss, dann ist er auch belehrt worden. Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch ein Link in der flypage zu der Widerrufsbelehrung (ähnlich wie zum manufacturer). Allerdings denke ich nicht, dass es irgendeinen Shopbetreiber überfordert, selber so einen Link in seine Produktbeschreibung einzubauen

    Die Formulierung von AGB, Rücktrittsrecht etc. liegt in der persönlichen Verantwortung jedes selbständigen Shopbetreibers, als Programmierer würde ich mir diesen Schuh nicht anziehen.

    Gibt es eigentlich irgendeine Shopsoftware (auch kommerzieller Art), die dem Kunden diese Verantwortung abnimmt? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen ...

  9. #7
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    Nützlich wäre es doch mal alle wichtigen Punkte zu notieren die noch anstehen um VM "EU-tauglich" zu machen.
    Geändert von Darkstalker (09.05.2006 um 16:17 Uhr)

  10. #8
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    Nützlich wäre es doch mal alle wichtigen Punkte zu notieren die noch anstehen um VM "EU-tauglich" zu machen.
    virtuemart ist voll 'EU tauglich'. Die neue Version 1.05 hat sogar, wie angekündigt, auch die Option, die Widerrufsbelehrung in die Angebote einzubinden.

    Die rechtliche Verantwortung bezüglich allgemeiner Geschäftsbedingungen, Widerrufsrechtsformulierung etc. kann kein Programmierer einem Shopbetreiber abnehmen. Im Gegenteil so etwas kann für einen Programmierer oder Webdesigner sogar eine rechtliche Falle darstellen. Hier ein Zitat aus dem Artikel eines Rechtsanwalts in Rostock über die rechtlichen Risiken für Webdesigner und Shopprogrammierer:

    Aus der Praxis ist uns durchaus bekannt, dass Kunden wie selbstverständlich davon ausgehen, neben der Umsetzung von speziellen Gestaltungs- und Designwünschen auch ein rechtliches Rahmenkonstrukt zu erhalten, das keine Probleme bereitet. Gerade bei der Komplexität von Onlineshops ist dies jedoch fast ausgeschlossen, sodass es bereits problematisch erscheint, Onlineshops anzubieten, die angeblich dem aktuellen rechtlichen Stand entsprechen. Sowohl der Webdienstleister wie auch der Shopprogrammierer sollten sich auf den einfachen Leitsatz zurückziehen "Gibt mir den Inhalt und ich gebe dir die Gestaltung und Programmierung.", alles weitere gehört -rechtlich gesehen- nicht zu seinem Job.
    ...
    Sowohl die tatsächliche Tätigkeit des Dienstleisters wie auch die vertraglichen Gestaltungen sollten daher vorsehen, dass der Kunde die entsprechenden Inhalte zur Verfügung stellt, rechtliche Vorgaben gibt und zudem versichert, an den zur Verfügung gestellten Inhalten auch entsprechenden Nutzungsrechte zu haben. Andernfalls kann die Gesamtkalkulation für derartige Aufträge schnell durcheinander geraten, wenn es hinterher der Webdienstleister ist, der die kostenpflichtigen Abmahnungen wegen einer rechtswidrigen Gestaltung einer Internetseite zu tragen hat.
    Geändert von bluecafe (09.05.2006 um 17:16 Uhr)

  11. #9
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    Leider ist er nicht voll EU-tauglich, ein Beispiel mit dem ich mich aktuell auseinande setzen muss ist der Grundpreis nach Preisangabeverordnung. Nehmen wir an du verkaufst Ziegel. Und das dann als 125 Kg Paket - da musst du dann angeben was der Grundpreis für ein Kilo ist. Auch bei Flüssigkeiten ist das so, nehmen wir an du verkaufst Chemikalien. Dann muss der Grundpreis für ein Liter rein. Das gleiche gilt für Längenangaben usw. Denn genau hier, also der Preisangabeverordnung hagelt es zur Zeit Abmahnungen

    Da wäre es doch eine Idee eine Maske in VirtueMart zur Verfügung zu haben in der man das eingeben kann, zumindest bei Artikeln die so ausgezeichnet werden müssen.

    Problematisch ist nicht nur das viele Programmierer und Shopbetreiber darauf verlassen ein rechlichtes Grundsystem zu erhalten - als Programmierer, der Kunden einen Shop aufsetzt, bist du sogar dafür verantwortlich und haftbar.

    Natürlich dürfen wir hier in Foren keine Rechtsberatung geben, ich halte jedoch eine Liste mit den wichtigsten Punkten für nützlich. Allein schon aus dem Grund Shopbetreibern Anahltspunkte zu geben was sie prüfen sollten bevor sie mit ihrem Shop online gehen.

    Ichselbst erlebe sehr oft dass Shopbetreiber einfach davon ausgehen ein komplettes System zu bekommen, und das dann auch inklusive AGB usw. Das geht aber natürlich nicht, ich verweise immer darauf einen Anwalt zu Rate zu ziehen und bei Zweifeln den Shop durch Internetrecht Rostock prüfen zu lassen.

  12. #10
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    Zitat Zitat von Darkstalker
    Leider ist er nicht voll EU-tauglich, ein Beispiel mit dem ich mich aktuell auseinande setzen muss ist der Grundpreis nach Preisangabeverordnung. Nehmen wir an du verkaufst Ziegel. Und das dann als 125 Kg Paket - da musst du dann angeben was der Grundpreis für ein Kilo ist. Auch bei Flüssigkeiten ist das so, nehmen wir an du verkaufst Chemikalien. Dann muss der Grundpreis für ein Liter rein. Das gleiche gilt für Längenangaben usw. Denn genau hier, also der Preisangabeverordnung hagelt es zur Zeit Abmahnungen
    sorry, aber dafür wirst du ja wohl keinen Programmierer brauchen .. ?

    Rechtliche Feinheiten sind Sache des Shopbetreibers. Und jeder, der ernsthaft einen Shop betreiben will, sollte sich vorher über die rechtlichen Erfordernisse vorher informieren und zwar bei der IHK, einem Rechtsanwalt oder einem Steuerberater. Existenzgründer Veranstaltungen gibt es noch und nöcher. Dies ist nicht Aufgabe eines Webdesigners oder Programmierers.

    Und für eine Zeile "Preis pro Liter: .... " brauchst du ja wohl kein extra vorprogrammiertes Feld, oder?

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