-
bilder komprimieren pagespeed
Hallo,
ich habe eine Verständnisfrage im Umgang mit Bildern und pagespeed.
Die Bilder für meine neue HP habe ich mit GIMP erstellt . Schon beim Abspeichern
habe ich darauf geachtet einen Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität zu finden, und das auch die Bildgröße übereinstimmt mit dem was der Browser anzeigen soll.
Soweit so gut.
Wenn ich nun eine solche Seite mit pagespeed analysiere kommt die Fehlermeldung
'optimize images.....'. Und dazu eine Empfehlung für eine weitere Komprimierung
die manchmal bis zu 50% Reduzierung bringt.
Wie funktioniert das ? Wie werden diese Werte gewonnen ?
Ich steh da grad auf dem Schlauch....
Danke für eine Antwort
-
-
Moderator
Jedes gute Bildverarbeitungsprogramm, welches für Web-Publishing entsprechende Funktionen bereitstellt, sollte die Möglichkeit bieten Bilder mit verschiedenen Kompressionsraten abzuspeichern (jpg-Bilder) oder verschiedene Bittiefen und sowieso Bildformate. Welche Kompressionsrate/Typen/Formate und welche Kompressionsverfahren zum Bild am besten passt und die beste Ladezeit bei gleichzeitig guter Darstellung liefert, sollte der Webmaster (also Du?) am besten beurteilen können.
Typsiche Ladezeit-Prüfer solltest Du nicht allzu ernst nehmen, denn der beurteilt alleine anhand der Kompressionsrate oder der Bildgröße und kann ein Bild ja nicht inhaltlich bewerten. Manche Bilder müssen etwas größer sein, damit z.B. ein Logo oder Headerbild eben nicht pixelig und verwaschen aussieht... Da spielen ein paar ms Ladezeit dann die untergeordnete Rolle.
-
-
Danke für die Info.
Ich habe mit dem Gimp-Programm schon einiges ausprobiert, um möglichst effektiv meine Produktbilder abzuspeichern. Das Programm kann ich nur empfehlen.
Ich glaube aber dass -ab der neuen Pagespeed Version- sich die 'Bewertung' der Images verändert hat, denn seither ist meine Seiten-Performance deutlich schlechter geworden.
Pagespeed bietet ja auch eine bereits komprimierte Version der jeweiligen Bilder an.
Das Thema scheint bislang nicht besonders aktuell zu sein. Ich werde daran arbeiten.
-
-
Moderator
Pagespeed kenne ich nicht. Ich habe vermutet das ist ein Ladezeiten-Checker...
-
-
Neu an Board
Morgen zusammen!
@Flotte: Genau richtig. PageSpeed wird z.B. bei den Google Webmastertools angeboten. Da kannst du dann ein Addon für deinen Browser installieren und PS versucht dir dann zu verklickern, was du alles besser machen kannst. Ist teils hilfreich, aber manche Sache kann man eben einfach nicht weiter optmimieren/komprimieren...
womit ich mal zu Enzblick schwenke
Wenn's dir um, die Bilder geht kommt es auf den Inhalt deiner Seite an. Wie flotte schon sagte weiter komprimieren und verkleinern geht immer. Wenn du aber z.B. eine Foto-Community, oder Bilder eine zentrale Rolle spielen, dann sollten diese auch in entsprechender Qualität vorliegen.
Benutzt du denn eine Galerie-Komponente, die dir z.B. schon verkleinerte Thumbnails erstellt? Wenn ja - Viel weniger geht ja fast nicht mehr.
Ich persönlich rechne Fotos von Digicams auf max 2048 x irgendwas runter und speichere diese mit 80% als jpg ab. Damit liegst du im Normalfall bei ca. 100 - 130 kb pro Foto. Wenn diese dann z.B. über eine Gallerie-Komponente als Thumbnail 200 x 300 px nochmals mit 80% gespeichert werden liegst du unter 60kb pro Bild. Alles darunter wird irgendwann unscharf und schlierig.
Gruß
Sabine
-
-
Hallo,
mische mich, aus persönlicher Betroffenheit mal mit ein.
Ich rechne die Bilder (meist mit IrfanView) die Bilder auf 72-80dpi runter. Mehr können unsere Monitore ohnehin nicht.
Als Vergleich: Farbige Zeitschriften etwas höherer Qualität (drucktechnisch) liegen heute wohl bei etwa 150dpi. Fotos!!! werden mit 300dpi gedruckt. Wenn Du also Bilder am Monitor darstellen willst reichen 72 dpi. Die von bine79 angesprochenen 2000*xxxpixel sind nur für ausgesprochene Widescreens etwas, oder ggf für Beamer. Falls Du natürlich willst, das der Nutzer Deine Bilder direkt ausdrucken kann, brauchst Du größere Datenmengen.
Wie groß diese für welches Format sein sollten kannst Du leicht ausrechnen, führt aber hier wohl zu weit.
Danach überlege mir:
a) wie wichtig das Bild ist. Bilder in Galerie oder zur Auflockerung eines Textes oder Verdeutlichung. Dementsprechend passe ich die Größe an. Wenn ich das Bild nur Bspw 200*300px brauche, dann speichere ich es auch nur so ab. Soll der Benutzer es vergrößern können, speichere ich es größer (meist max 500*xxxpx) ab und lasse es im Text verkleinert anzeigen. Wer draufklickt sieht es dann in der Shadowbox.
b) Das Irfanview Plugin für die verstärkte Komprimierung für Webdarstellung geht für Grafiken vielleicht, für digitale Fotos wird es zu schlecht. Dann lieber 60kb laden lassen.
c) Ich mache Bilder nicht größer als etwa 800px in der Höhe, sonst müssen zu viele meiner Besucher im Bild scrollen und das finde ich doof. Ein Foto sollte in einem Blick überschaubar sein. Und so Riesenscreens erwarte ich nicht von meinen Besuchern.
d) Ich schaue nach, wie viele, wie große Bilder ich zeigen will und teile bei mehreren großen Bildern diese auf mehrere Seiten auf. Dann muss der Besucher zwar weiterklicken, insgesamt dauert es möglicherweise real länger, ich persönlich finde es aber "gefühlt" angenehmer.
Hoffe mein Ansatz hilft Dir weiter.
Viel Erfolg
Thomas
-
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
Foren-Regeln
Lesezeichen